Institut für Neue IndustriekulturINIK GmbH

Leerstandsmanagement

Neue Nutzungsperspektiven für leerstehende Gebäude und Standorte

Der Landkreis Görlitz steht im Zuge des Kohleausstiegs vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Leerstehende Industrie- und Gewerbebauten sowie ortsbildprägende Gebäude wurden dabei nicht nur als Herausforderung, sondern als Ressource für die zukünftige Regionalentwicklung betrachtet. 

Im Auftrag der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) entwickelte das INIK Ansätze für ein strategisches Leerstandsmanagement. Mit dem Leerstandskompass entstand ein Instrument, mit dem Leerstände anhand einheitlicher Kriterien bewertet und priorisiert werden können. Ergänzend wurde eine Akteursdatenbank aufgebaut, um Eigentümer:innen, Initiativen, Projektträger:innen und potenzielle Nutzer:innen besser miteinander zu vernetzen. 

Anhand des ehemaligen Schaltgerätewerks in Bad Muskau, des FOKORAD-Gebäudes in Niesky und des Hochbunkers Hagenwerder in Görlitz wurden unterschiedliche Leerstandssituationen konkret untersucht. Für das Schaltgerätewerk in Bad Muskau entwickelte das INIK darüber hinaus Nutzungsszenarien und erste Schritte für eine schrittweise Standortentwicklung.

Leitung:
Antonia Grahlow-Sipeer
Zeitraum:
2025 - 2026
Ort:
Landkreis Görlitz
Leistungsumfang:
Leitfadenerstellung strategisches Leerstandsmanagement
Auftraggeber:in:
Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO)

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