Institut für neue Industriekultur
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NWWK
Umbau einer Textilfabrik zum Kultur- und Wissenszentrum.
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Die Neißestadt Forst (Lausitz) stellt sich bis heute als Eldorado der baulichen Hinterlassenschaften einer einst pulsierenden Textilindustrie dar. Die städtische Landschaft ist geprägt von einer Fülle unterschiedlichster Produktionsgebäude, Kraftwerke und Werkshallen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Mit dem NWWK-Projekt war Forst 2005 in die Offensive gegangen und wollte einen wichtigen Textilindustriekomplex erhalten: Die C.-H.-Pürschel-Fabrik am Mühlengraben im Nordosten der Stadt.

Bei der Nachnutzung setzte man nicht auf Investoren von außen, sondern auf die endogenen Potenziale in der Stadt und im deutsch-polnischen Umfeld. Die bisher dezentral verteilten Kultur- und Wissenseinrichtungen der Stadt – die Bibliothek, ansässige Forschungsinstitute, Teile des Textilmuseums, Sammlungen und Archive sowie ein Innovations- und Technologiezentrum – sollten an diesem Ort gebündelt werden. Geplant war also kein Neubau, sondern vielmehr der sensible Umbau einer geeigneten historischen, unter Denkmalschutz stehenden Industrieanlage. Langfristig könnten so die laufenden Kosten gesenkt und die städtischen Einrichtungen effizienter genutzt werden.

Leitung: Prof. Markus Otto, Dr. Lars Scharnholz
Zeitraum: 2004-2005
Organisation: INIK GmbH
Kooperationspartner: Museumsverband Brandenburg e. V.
Auftraggeber: Stadt Forst (Lausitz)
Themen: Umbau von Fabriken








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