Institut für neue Industriekultur
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10.05.2014
Deutsche Industriepioniere in Kolumbien


INIK-Forschungsreise nach Bogotá, Bucaramanga und Medellín

In Vorbereitung auf das geplante Forschungsprojekt zu Industriedenkmalen in Kolumbien waren Sebastian Hettchen und Dr. Lars Scharnholz Anfang Mai 2014 in Kolumbien. Das Projekt wird sich mit der Rolle der Deutschen in Zusammenhang mit der industriellen Entwicklung Kolumbiens auseinandersetzen. Zur Vorbereitung erfolgen aktuell Abstimmungen mit der Universidad Santo Tomás in Tunja und der TU Bergakademie Freiberg. In Verbindung mit dem INIK-Besuch in den Anden wurde auch das neue Masterprogramm zu Regionalentwicklung und Denkmalschutz an der Universität in Tunja eröffnet, an dem die INIK-Mitarbeiter als Dozenten beteiligt sind.


10.02.2014
INIK trifft Botschaft


Kooperationsgespräche zur deutsch-kolumbianischen Zusammenarbeit

Das Institut für Neue Industriekultur arbeitet seit 2011 auch in Kolumbien. Nach mehreren Forschungsaufenthalten und Projekten in der Region Boyacá und der Hauptstadt Bogotá gilt es nun, den deutsch-kolumbianischen Erfahrungsaustausch im Bereich der Industriekultur zu verstärken. Hierzu trafen sich Anfang des Jahres 2014 Mitarbeiter der Botschaft Kolumbiens, kolumbianischen und deutsche Fachexperten sowie INIK-Mitarbeiter zu mehreren Gesprächen in der Lausitz und in Berlin. „In Zukunft sollen die gemeinsamen Interessen im Rahmen eines Transferprojektes mit der TU Bergakademie Freiberg und der Universidad Santo Tomás vertiefend verfolgt werden“, so INIK-Geschäftsführer Dr. Lars Scharnholz.


12.12.2013
Kaufhaus Schocken im RBB


INIK stellt modernen Kaufhausbau vor

Vor 100 Jahren kam das deutsch-jüdische Unternehmen der Brüder Simon und Salmann Schocken nach Cottbus und eröffnete dort ein neues Kaufhaus. Der Bau wurde 1927, 14 Tage nach der Einweihung des Schockenbaus in Nürnberg (Architekt: Erich Mendelsohn), durch einen bemerkenswertes, modernes Flügelhaus des Cottbuser Architekturbüros Stiefler & Koenecke erweitert. Die Geschichte des Kaufhauses Schocken am Cottbuser Schloßkirchplatz 5 hat die INIK GmbH nun im Rahmen der Sendung „Theodor“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg nacherzählt. Der Filmbeitrag von Dagmar Lembke, Guido Kilbert und Nicole Froeba ist auf den Seiten der RBB-Mediathek nachzusehen.



15.11.2013
INIK und Urban Creative Poles


INIK – ein erfolgreiches Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in einer Mittelstadt

Am 7. und 8.11.2013 fand im Informations-, Kommunikation- und Medienzentrum (IKMZ) der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg die Abschlusskonferenz des EU-Projektes URBAN CREATIVE POLES statt, ein INTERREG IV B Projek, welches mit Mitteln des Baltic Sea Region Programmes 2007 - 2013 kofinanziert wird.

Das Projekt URBAN CREATIVE POLES beschäftigt sich mit der Förderung und Stärkung der Kreativwirtschaft in Mittelstädten am Beispiel der Städte Cottbus, Zielona Gora/ Polen, Tartu/Estland, Linköping/Schweden und Klaipeda/Litauen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem klein- und mittelständige Unternehmen sowie selbständige Gewerbetreibende aus den unterschiedlichen Teilbereichen der Kreativwirtschaft. Ziel der Cottbuser Projektpartner Lehrstuhl Stadtmanagement der BTU Cottbus und Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH (EGC) war es, Coaching-Angebote für Kultur- und Kreativschaffende zu entwickeln, lokale Initiativen zu begleiten und zu betreuuen und die Entwicklung eines eigenen Zentrums für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Cottbus voranzubringen.

Zu dieser Konferenz war das INIK eingeladen, aus seiner Sicht entscheidende Faktoren bei der Entwicklung eines Unternehmens in der Kreativ- und Kulturindustrie (CCI) zu präsentieren. Ebenso war das INIK am 2. Konferenztag im Rahmen eines Workshop an der Entwicklung von weiterführenden Handlungsmöglichkeiten beteiligt. Das INIK ist auch weiterhin an der Entwicklung eines Kultur- und Kreativzentrums in Cottbus interessiert und unterstützt dies ausdrücklich.



15.09.2013
INIK bei Tag der Industriekultur in Leipzig


Eröffnungsvortrag „Industriekultur – ein Thema für Leipzig?“

Ende August 2013 hat der Verein für Industriekultur Leipzig zum 1. Tag der Industriekultur in Sachsen eingeladen. Im Anschluss an das Grußwort der Staatsministerin Frau Prof. Sabine von Schorlemer hat Heidi Pinkepank vom Institut für Neue Industriekultur INIK mit ihrem Eröffnungsvortrag deutlich gemacht, dass Industriekultur ein Thema mit Vergangenheit und Zukunft ist. „Gerade in Sachsen wird deutlich, dass Kultur und Industrie bei den heutigen Unternehmen eine Einheit bilden sollten“, so Heidi Pinkepank. „Industriekultur ist hier nicht nur Rückblick auf das industrielle Erbe, sondern auch ein Thema der heutigen und zukünftigen Industrien im Freistaat.“ Der 1. Tag der Industriekultur folgt den Handlungsempfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates für Industriekultur in Sachsen aus dem Jahr 2010. Das INIK ist Gründungsmitglied des Beirates.


15.09.2013
INIK in Tunja und Bogotá


Auf den Spuren deutscher Industriepioniere in Kolumbien

In Vorbereitung eines Forschungsprojektes zur Industriekultur in Kolumbien hielt sich das Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH im Sommer 2013 in Bogotá und Tunja auf. Ziel des Besuches in den Hochanden war es, ein internationales Verbundvorhaben mit dem INIK, der Universidad Santo Tomás, der TU Bergakademie Freiberg und der Bauhausuniversität Weimar vorzubereiten. „Gemeinsam wollen wir uns mit den baulichen Spuren der Industriepioniere Kolumbiens beschäftigen und dabei die Rolle der Deutschen genauer verstehen“, so INIK-Geschäftsführer Dr. Lars Scharnholz und Alexandra Toro von der Universidad Santo Tomás in Tunja. „Hierzu haben wir in Kolumbien u. a. Gespräche mit unterschiedlichen Hochschulen, dem DAAD, der AHK und der Deutschen Botschaft geführt.“.


20.06.2013
Re-Cycle


Deutsch-italienische Konferenz zu Restrukturierung von peripheren Industriegebieten

Am 08. und 09. Juli 2013 laden wir Sie zur deutsch-italienischen Konferenz Re-Cycle nach Cottbus ein, die den Erfahrungsaustausch zwischen den Industrieregionen Lausitz und der Provinz Sulcis in Südsardinien thematisiert. Initiatoren der Konferenz sind Prof. Maria Ippolita Nicotera, Prof. Markus Otto und Prof. Ilija Vukorep von der Hochschule Lausitz. Die Fachhochschule in Senftenberg, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und das Institut für Neue Industriekultur haben sich im Rahmen der IBA in der Lausitz auf unterschiedlichen Ebenen intensiv mit Fragen der Inwertsetzung industrieller Landschaften beschäftigt. Auf die damit verbunden Erfahrungen im Bereich der Anwendung und Forschung soll mit der Tagung zurückgegriffen werden. Das Programm zur Konferenz finden Sie hier.



Re-Cycle-Programm [application/pdf, 695,78kb]



20.05.2013
Linares trifft Leipzig


Andalusische Delegation sucht Modellprojekte zur Industriekultur

Um sich ein Bild von den vielversprechenden Leipziger Umnutzungen der Industriebauten zu machen, hat die INIK GmbH Anfang Mai 2013 eine andalusische Delegation aus Linares bei ihrer Sachsenvisite begleitet. Ziel des Besuches war, von den zahlreichenden Instandsetzungs- und Modernisierungsprojekten in Plagwitz und Lindenau zu lernen. Die von Juan Fernandez Gutiérrez und Raúl Caro-Accino Menéndez geleitete Delegation besuchte u. a. das Tapetenwerk (Führung durch Jana Reichenbach-Behnisch) und die Baumwollspinnerei. Die Besucher wurden fachlich von Dr. Dirk Schaal, Sächsisches Netzwerk Industriekultur, Manuel Ramos aus Sevilla und das INIK begleitet.


20.03.2013
15 Jahre Bauhausschule


Architekturführung und Bauhausstadt in Cottbus

Die Cottbuser Bauhausschule feierte Ende März 2013 ihr 15-jähriges Bestehen. Deshalb beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler eine ganze Woche lang mit der Geschichte und Idee des 1919 in Weimar gegründeten Bauhauses. Das Projekt wurde auch durch die im INIK beschäftigten Eltern unterstützt. So führte Sebastian Hettchen eine Gruppe von architekturbegeisterten Kindern der dritten Klasse zu den Bauten der Weimarer Moderne im Cottbuser Zentrum. Heidi Pinkepank und Lars Scharnholz entwarfen mit Schülern der 2a und 2b eine Bauhausstadt. Die Bauhausschule – ursprünglich Bismarckschule - in der Cottbuser August-Bebel-Straße wurde 1929 durch den damaligen Stadtbaurat und Architekten Helmuth Schröder im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. Der Bau zählt heute zu den wichtigsten Zeugnissen der Weimarer Moderne in Brandenburg.


10.03.2013
Polska Pofabryczna


INIK hat Netzwerkpartner in Polen

Seit März 2013 ist das Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH Mitglied des Ehrenpatronats von Polska Pofabryczna (Postindustrielles Polen). Das Projekt Polska Pofabryczna hat zur Aufgabe, Wissen zum Thema Industriearchitektur in Polen zu verbreiten. Dafür wurden bereits zahlreiche Fabriken in Polen fotografisch dokumentiert. Die Fotografien sollen nicht der nüchternen Dokumentation dienen, sondern zeigen die räumlichen und ästhetischen Qualitäten des industriekulturellen Erbes in Polen. Weitere Mitglieder des Ehrenpatronats sind u.a. das Narodowy Instytut Dziedzictwa (National Heritage Board of Poland), Śląskie Centrum Dziedziectwa Kulturowego w Katowicach (Schlesisches Zentrum für Kulturerbe in Katowitz), Naczelna Organizacja Techniczna (Polnische Vereinigung der Ingenieure).



Polska Pofabryczna [image/jpeg, 29,54kb]





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