Im Rahmen des Vorhabens “Fläche trifft Dichte” gilt es, den Stadtumbau in Ostdeutschland unter regional- und stadtplanerischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Dabei steht weniger die Nachnutzung leergezogener Altbauten, sondern vielmehr der Umgang mit den neuen Freiflächen im Vordergrund.
Das allmähliche Ende des industriellen Arbeits- und Sozialmodells wird mit der steigenden Arbeitslosigkeit und den demografischen Abwärtstrends in Ostdeutschland besonders deutlich. Ursache für den Strukturbruch ist insbesondere die Anfang der 1990er Jahre abrupt einsetzende Deindustrialisierung. Um die Transformation zu untersuchen und den Prozess zu begleiten, haben die Internationale Bauausstellung (IBA) und die Fachhochschule Lausitz - unterstützt durch das Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg - das Projekt “Fläche trifft Dichte” initiiert.
Leitung: Prof. Eugen Rabold, Dr. Lars Scharnholz
Zeitraum: 2002-2005
Organisation: Internationale Bauausstellung (IBA), INIK e.V., Hochschule Lausitz (FH)
Themen: Stadtumbau, Schrumpfungsprozesse
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