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Nachkriegsarchitektur
   

Umgang mit Bauten der Nachkriegsarchitektur in den postsozialistischen Ländern Europas 1945–1965

 


Die erst in jüngster Zeit wiederentdeckte Nachkriegsarchitektur Europas unterliegt gegenwärtig einem beachtlichen Veränderungsdruck. Der durch flächendeckenden Abriss, Verfall und Umbaumaßnahmen bestimmte Transformationsprozess wirft die Frage nach dem kulturellen Wert der Bauten der jüngeren Moderne auf. Dies trifft durch die andauernden sozio-ökonomischen Umbrüche und deren Folgen insbesondere auf die postsozialistischen Länder Europas zu.

Ziel des Projektes ist es, Erfahrungen anhand konkreter Beispiele in Ostdeutschland, Polen, Tschechien, der Slowkei, Lettland und Rumänien vorzustellen und angemessene Verfahrensweisen beim Dokumentieren, Erhalten und Nachnutzen zu diskutieren. Experten aus den planerischen und gestalterischen Disziplinen erörtern in einem Dialog von Wissenschaft und Praxis die aktuellen Fragen zum Umgang mit der Nachkriegsmoderne. Dabei werden die komplexen Interessenlagen der Architektur, Denkmalpflege und Bauwirtschaft in gleicher Weise berücksichtigt.



Leitung: Prof. Markus Otto, Dr. Lars Scharnholz
Zeitraum: 2004–2006
Organisation: INIK e. V., Hochschule Lausitz (FH)
Kooperationspartner: Docomomo International, Deutscher Werkbund, Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg
Themen: Nachkriegsarchitektur




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