Institut für neue Industriekultur
Freie Scholle
   

Um auf die Bauten Bruno Tauts im brandenburgischen Trebbin hinzuweisen, lud das Institut für Neue Industriekultur gemeinsam mit der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Freie Scholle Trebbin eG zur INIK-Tagung "Die Siedlung Freie Scholle in Trebbin – Ein Symposium zu Siedlungsstrategien im ländlichen Raum" ein.

Sechs der modernen Wohnhäuser sowie der städtebauliche Entwurf der gesamten Siedlung tragen die Handschrift des Architekten Bruno Taut. Taut zählt heute zu den bedeutendesten Vertretern der Klassischen Moderne und hat die moderne Architektur der Weimarer Zeit maßgeblich geprägt.

Die 2002 abgeschlossenen Instandsetzungsarbeiten wurden im Rahmen der INIK-Tagung vorgestellt und die Zukunft der Genossenschaft Freie Scholle diskutiert. Ziel der Tagung war es, die umfangreichen Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten auszuwerten und den Genossenschaftsgedanken als bewährtes Konzept des Zusammenlebens ins Blickfeld zu rücken. Taut führte die Arbeiten 1924 für die Berliner GEHAG aus. Als beratender Architekt plante er dort (1924–1932) auch die Britzer Hufeisensiedlung zusammen mit Martin Wagner und die Großsiedlung Onkel Toms Hütte mit Hugo Häring und Otto Salvisberg.

Die Tagungsdokumentation entstand im Auftrag der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Freie Scholle Trebbin eG. Der Druck wurde vom Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg unterstützt.


Leitung:
Prof. Raimund Fein; Prof. Markus Otto, Dr. Lars Scharnholz
Zeitraum: 2002
Organisation: INIK e. V., Hochschule Lausitz (FH)
Themen: Bruno Taut; Bauten im ländlichen Raum; Siedlungsarchitektur; Wohnungsgenossenschaft





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