Institut für neue Industriekultur
P24_Industriekultur und Partizipation
Partizipation und Industriekultur im Vergleich
   

Untersuchung zur Auseinandersetzung mit Industriekultur im deutsch-polnischen Grenzraum

Die deutsch-polnische Grenzregion ist bis heute von einer reichen über 200 Jahre andauernden Industrietradition und den damit verbundenen baulichen Hinterlassenschaften geprägt. Bislang wird die Industriegeschichte hier jedoch vorwiegend als verlustreiche Entwicklung verstanden. Erst in den letzten Jahren zeigen sich neben den wissenschaftlich-historischen Bemühungen von Museen und Hochschulen auch einzelne bürgergesellschaftliche Projekte, die eine intensivierte Auseinandersetzung mit der industriellen Vergangenheit der Grenzregion zum Ziel haben. Hier setzt das Forschungsvorhaben „Partizipation und Industriekultur im Vergleich. Bürgergesellschaftliches Engagement und industrielles Erbe in der deutsch-polnischen Grenzregion“ an. Untersucht werden soll, welche Form der kulturellen Auseinandersetzung und Aneignung mit dem industriellen Erbe in Deutschland und Polen stattfindet und auf welche Weise es im Kontext der jeweiligen Erfahrungsprozesse zu einem kulturellen Transfer zwischen den Ländern kommt.
Das von der deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung geförderte Vorhaben stellt ein binationales Forschungsprojekt im Schwerpunktbereich der kultur- und sozialwissenschaftlichen dar. Mit dem Projekt soll die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Wissenschaftlern und Forschern in Deutschland und Polen erweitert und somit die Völkerverständigung sowie die europäische Integration befördert werden.

Leitung: Karolina Hettchen, Heidi Pinkepank
Zeitraum: 2011-2012
Organisation: INIK e.V.
Themen: Industriekultur, Kulturwissenschaften, Aneignung, Partizipation





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