Institut für neue Industriekultur
C2 Kraftwerk Lübbenau
Verbindung zwischen Industrie-
und Biosphärenlandschaft
C.02
   

INIK-Strategie:
Ziel ist eine Nachnutzung des Kraftwerks als Verbindungselement zwischen Industrie- und Naturlandschaft. Um den Standort zu stärken, soll ein Alleinstellungsmerkmal für das Spreewalddreieck etabliert werden.
Das stark ausgeprägte Regionalimage, die unmittelbare Lage am Biosphärenreservat und der Imagefaktor "Industrielle Vergangenheit" gilt es als authentische Vermittler in Wert zu setzen, damit eine Verbindung zwischen Kraftwerk und Spreewalddreieck einerseits und zwischen Naturlandschaft und Tourismusregion andererseits gelingt. Es wird auf einen Imagetransfer im Sinne einer einheitlichen Region mit den Themen Energie, Tagebau, Spreewaldlandschaft usw. abgezielt.

Hintergrund:
Seit Beendigung des Braunkohleabbaus ist die Lausitz stark vom Strukturwandel betroffen. 1996 wurde das Kraftwerk Lübbenau stillgelegt und das Gelände als Industriegebiet ausgewiesen und entwickelt. Das Kraftwerk selbst ist seitdem ungenutzt und in einem guten Zustand.

Das Kraftwerk liegt heute inmitten des Industrie- und Gewerbegebiets "Am Spreewalddreieck", unmittelbar an den Autobahnen A 13 und A 15. Die Anbindung an die Ballungsräume Berlin, Dresden, Cottbus und Wrocław ist sehr gut. Nördlich von Lübbenau schließt sich das 474 qkm große UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald an.





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