Institut für neue Industriekultur
F3 Messingwerk
Vom Messingwerk zur Freizeitoase
F.03
   

INIK-Strategie:
Das Gelände des Messingwerks in Eberswalde mit dazugehöriger Werkssiedlung ist für eine Umnutzung zum Sportboothafen mit Übernachtungsmöglichkeiten für Wasserwanderer vorgesehen. Das von der Stadt erarbeitete Nutzungskonzept ist die Basis für eine Entwicklung des Ortsteils zu einem wirtschaftlich tragfähigen Freizeitquartier. Zur Umsetzung des Projektes "Freizeitquartier Messingwerk" wird eine öffentlich-private Partnerschaft vorgeschlagen, die sich aus der stadteigenen Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH und einem privatwirtschaftlichen Unternehmen aus der Freizeitbranche zusammensetzt.

Hintergrund:
Geprägt wird der Stadtteil Messingwerk von der Wasserlandschaft an der Freigrabeninsel mit umliegenden kleineren Teichen sowie dem hoch aufragenden Wasserturm des Werkes. Unweit des Messingwerkes befindet sich die in den 1920er und frühen 1930er Jahren von dem Architekten Walter Gropius mitgestaltete Kupferhaussiedlung. Das historisch wertvolle Ensemble aus Werksgelände, -siedlung, Kupferhaussiedlung und Wasserturm ist aufgrund von Rückbaumaßnahmen nicht mehr in seiner Gesamtheit zu erfahren. Neben dem Standortpotenzial sind es vor allem die stadtplanerischen und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen am Ort, die eine positive Entwicklung der Messingwerkanlage ermöglichen können.





Drucken | Schließen