Institut für neue Industriekultur
F1 Haus Schminke in Löbau
Architekturpädagogik als Denkmalimpuls
F.01
   

INIK-Strategie:
Das Haus Schminke in Löbau soll im Rahmen von Projekten der Architekturpädagogik genutzt werden und so als Vermittler zwischen Baukultur und Schülern sowie Studenten wirken. Diese Form der Teilnutzung stärkt die Wahrnehmung des Gebäudes in der Öffentlichkeit und soll einen Teil der Unterhaltskosten finanzieren.

Hintergrund:
Das von Hans Scharoun geplante und 1933 fertig gestellte Einfamilienhaus für den Fabrikanten Fritz Schminke ist ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens. Derzeit ist das Haus in Hinblick auf die qualitätvolle Architektur und seine baugeschichtliche Bedeutung unterfrequentiert. Bisherige Nutzungsstrategien legten mehr Wert auf den Betrieb als Veranstaltungszentrum, als auf die Vermittlung des Gebäudes selbst. Die Stadt Löbau hat mit der Übernahme des Hauses 2006 ein dauerhaft besetztes Büro eingerichtet, das für die Öffentlichkeitsarbeit und kulturtouristische Vermarktung zuständig ist. Die qualifizierte Erweiterung des Bildungs- und Veranstaltungsangebots im Haus könnte einen wichtigen Beitrag für die Vermittlung der Grundlagen moderner Architektur sowie für die touristische Vermarktung der gesamten Region leisten.





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